Vegetarismus
Tiere haben eine Seele! Und Menschen??
Tierschutz beginnt nun einmal auf dem eigenen Teller! Was wir immer wieder hören: So etwas kann ich nicht lesen oder ansehen, es sei traurig. Wir fragen uns wie Leute es essen können, wenn sie es schon traurig finden es zu lesen! Dabei heisst es doch, das Auge isst mit, also sollte jeder der Fleisch isst auch die Hintergründe dazu, nämlich, dass jedes Stück Fleisch einmal ein Lebewesen war ohne weiteres verkraften. Wenn wir von toten Tieren reden, hören wir immer wieder igitt, dass ist ja eklig es so zu betrachten. Es ist unbestritten, dass es sich beim Fleisch um tote Tiere handelt. Wir sind dabei nur froh, dass nicht wir es sind die es zwischen den Zähnen verbeissen müssen...
Wir sind auch der Meinung, dass es neben anderen Aspekten auch eklig ist, wenn es Leute schon als eklig empfinden, ein Tier aufgeschlitzt oder zerstümelt beim Metzger oder auf Bildern zu sehen (was der Realität entspricht) können wir es noch weniger verstehen, warum sie dafür bezahlen und es auch noch essen?!
Woher kommt das Fleisch?? -Falsch, es kommt nicht aus der Migros!!
Fleisch macht nicht nur krank, sondern der Konsument ist ebenfalls der Auftraggeber für den Tod des Tieres!
Auch wir haben über 20 Jahre Fleisch gegessen ohne weiter darüber nachzudenken, es war einfach normal. Doch
im 2006 haben wir uns Überlegungen dazu gemacht, was da auf unserem
Teller liegt und es ist alles andere als normal. Wenn jeder Fleischesser sein Fleisch selber schlachten müsste... 
Diese drei Beispiele sollten zum Überlegen anregen! - Die Herstellung von
einem Kilogramm Rindfleisch ist so klimaschädlich wie eine Autofahrt von 250
Kilometern
- Bedenken Sie, dass Sie mit dem Wassergebrauch für die Herstellung von einem Kilogramm Fleisch ein ganzes Jahr duschen können!
- Für die Herstellung von 100 Gramm Fleisch benötigt man 2000 Liter Wasser!
Wussten Sie...??? ... dass Fleisch so viel Eiweiss enthaltet, dass unser Körper damit vollkommen überlastet wird? Es macht nicht etwa stark, sondern erfordert vom Körper erhöhte Anstrengungen der Nieren und eine Steigerung der Harnstoffbildung. Eiweissüberschuß führt unter anderem auch zu Vitamin B6-Mangel.
... dass 10 Kilo Getreide benötigt werden, um 1 Kilo Fleisch zu erzeugen? Viele Menschen glauben, dass das vorhandene Ackerland die Menschen in der Dritten Welt nicht ausreichend ernähren könne. Dies
aber ist nicht so. Die dort produzierten Nahrungsmittel werden für die
Fleischproduktion nach Europa und in die USA exportiert. Für die Viehfütterung werden fast 70% der Weltgetreideproduktion verwendet. Würden mit diesem Getreide auf direktem Weg Menschen ernährt, könnten für ein 225g-Steak 40 Kinder einen Tag überleben!
... dass der Mensch ein Pflanzenesser ist? Immer mehr Studien kommen zum Schluss, dass der Mensch biologisch ein Pflanzenesser ist, dies macht die enormen gesundheitlichen Nachteile des Konsums tierischer Nahrungsmittel verständlich. Der Leiter der grössten Ernährungs- und Gesundheitsstudie, die je durchgeführt wurde, der sogenannten China-Studie, beschreibt dies folgendermassen: «Wir sind im Grunde eine vegetarische Tierart und sollten eine grössere Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel verzehren und unsere Einnahme tierischer Nahrung minimieren.» Die Studie ergab u.a., dass Dorfbewohner, die weniger Fett und Fleisch verzehrten, seltener an Anämie (durch Eisenmangel) und
Osteoperose (eine mit Kalkmangel verbundene Knochenkrankheit) litten
als ihre mehr Fleisch essenden Landsleute in den Städten.
... dass die vegetarische Ernährung viel gesünder ist? Der Fleischkonsum ist neben anderen Faktoren eine der Hauptursachen vieler Zivilisationskrankheiten wie z.B. Diabetes, Gicht, Fettleber, Wasserablagerungen, Rheuma, Allergien, Stoffwechselstörungen und von Herz-, Kreislauf- und Krebserkrankungen. Diese Erkrankungen sind die Folge von Über- und Fehlernährung. Die Ursache vieler Krankheiten und vieler Allergien findet sich häufig im tierischen Eiweiß. Zahlreiche Studien haben diese Zusammenhänge nachgewiesen. Viele Hautkrankheiten, die ansonsten als unheilbar gelten, sind durch eine vegetarische oder vegane (rein pflanzliche) Ernährung zu heilen.
... dass die Sterberate bei Vegetarier um 20% sinkt? Eine ausgewogene und vollwertige vegetarische Ernährung enthält alle notwendigen Nährstoffe (Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe) in ausreichender Menge. Dies gilt insbesondere auch für alle Aminosäuren, Vitamin B 12, Eisen und Kalzium. Die
bisher weltweit umfangreichste Vegetarier-Studie mit über 11 000
Personen, die von der London School of Hygiene and Tropical Medicine
durchgeführt wurde, bescheinigt den VegetarierInnen deutlich
niedrigere Blutdruck-, Harnsäure- und Blutfettwerte, ein häufigeres
Idealgewicht und eine bessere Nierenfunktion. Die Sterberate der
VegetarierInner war um 20% und die Krebsrate sogar um 40% niedriger als
bei der fleischessenden Kontrollgruppe.
... dass Fleisch viel Chemie beinhaltet? Die Lebensbedingungen in der Massentierhaltung erfordern einen hohen Einsatz von Arzneimitteln, die wir über den Fleischverzehr aufnehmen (z.B. Antibiotika, Hormone, Psychopharmaka, Tranquilizer). Gifte aus in Monokultur erzeugten Futtermitteln reichern sich ebenfalls im Fleisch an. Auch der sog. Rinderwahnsinn (BSE) ist eine direkte Folge der Massentierhaltung: pflanzenfressende
Rinder wurden seit Beginn der 80er Jahre von der Agrarindustrie
gezwungen zu „Kraftfutter" verarbeitete Schafs-Kadaver zu fressen, um noch mehr Fleisch bzw. Milch zu produzieren. Diese Schafe waren teilweise an der Seuche „Scarpie" verendet.
... dass Fleischesser für das Waldsterben mitverantwortlich sind? Das
Waldsterben durch den sauren Regen geht neben der Luftverschmutzung
durch Schwefeldioxid (Kraftwerke, Industrie) und Stickoxide (Autos) auch auf die Verdunstung der ammoniakhaltigen Gülle, einem Abfallprodukt der Massentierhaltung, zurück. Ammoniak
wird nach Umwandlung zu Salpetersäure Teil des sauren Regens.
Waldgebiete rund um Massentierhaltungsanlagen sind nachweislich stark
geschädigt. Gut 30% des Waldsterbens in den Niederlanden gehen auf
die Massentierhaltung zurück. Ammoniakwolken aus dieser Gülle sind noch
in Lappland nachweisbar. Die Waldsterberate erweist sich besonders in Gebieten starker Massentierhaltung als sehr hoch.
... dass Fleischkonsum die Zerstörung der Natur fördert? Um auf wenig Fläche viel Futtermittel anzubauen und um die anfallenden Güllemassen auf gülleschluckenden Feldern unterzubringen, werden
riesige Felder mit Monokulturen bepflanzt; besonders mit Mais, da
dieser eine der wenigen Nutzpflanzen ist, die große Güllemassen
verkraftet: Herbizide, Insektizide und Fungizide werden gespritzt,
verändern die Bodenökologie, können ins Grundwasser vordringen und als
Rückstände in Lebensmitteln erscheinen. Ohne unseren Fleischkonsum wäre eine weniger intensive und eine schonendere Landwirtschaft möglich.
Video: "10
Gründe, Vegetarier zu werden"
Ein Bericht von Spiegel-Online vom 15.Dezember 2006
Je intelligenter ein Kind, umso wahrscheinlicher ernährt es sich später vegetarisch. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Sie führen den Effekt auf den gesünderen Lebensstil von gebildeteren Menschen zurück.
Fleisch essen ist dumm - so würden es wohl militante Vegetarier formulieren. Wenn sie von einer neuen Studie aus Grossbritannien hören, dürften sie sich bestätigt fühlen.
Sie könnten daraus sogar vorschnell folgern, dass nur Dumme Fleisch essen. Dann hätten sie die Ergebnisse der Untersuchung mit 8179 Teilnehmern jedoch überinterpretiert.
Wissenschaftler der University of Southampton hatten in ihrer Studie 4222 Frauen und 3948 Männer im Alter von 30 Jahren nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt, deren Intelligenzquotient bestimmt worden war, als sie zehn Jahre alt waren. 366, das entspricht 4,5 Prozent, bekannten sich zur vegetarischen Ernährung, wobei 123 davon jedoch zugleich einräumten auch Fisch und weisses Fleisch wie Huhn zu essen.
Den Zusammenhang mit der Intelligenz hatten die Forscher schnell ermittelt: Je höher der IQ im Kindesalter, umso größer sei die Wahrscheinlichkeit, als Erwachsener Vegetarier zu sein, schreiben Catharine Gale und ihre Kollegen im Fachblatt "British Medical Journal".
Diese
Erkenntnis stimme mit früheren Studien überein, in denen ein
Zusammenhang von IQ und gesünderer Lebensweise nachgewiesen worden war. Vegetarier
seien vor allem weiblich, gehörten höheren sozialen Schichten an und
hätten eine bessere Ausbildung. Sie seien meist Akademiker.
Ein Unterschied im IQ um 15 Prozent erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Vegetarier zu sein, um 38 Prozent. Selbst
wenn Faktoren wie soziale Herkunft und Bildung statistisch bereinigt
würden, verschwinde der Zusammenhang zwischen Intelligenz und Ernährung
nicht, erklärten die Forscher. Es gebe viele Beweise dafür, dass vegetarische Ernährung das Risiko von Herzkrankheiten senke, sagte Gale. Wer kein Fleisch esse, habe tendenziell einen niedrigeren Blutdruck und einen geringeren Cholesterinspiegel.
Das
Ergebnis der neuen Studie könne auch erklären, warum höhere IQ-Werte
mit einem verringerten Risiko von Herzerkrankungen korrelierten,
schreiben die Forscher. Man könne auch schlussfolgern, dass der
Lebensstil je nach IQ variiere, was auch Auswirkungen auf die
Gesundheit habe. Für Fleischesser, die fürchten als Kinder nicht besonders schlau gewesen zu sein, haben die Wissenschaftler eine beruhigende Nachricht: Zumindest bei der Höhe des Einkommens gibt es keine Unterschiede zu Vegetariern.
Aus dem traurigen Leben eines Schweins
Als ich das Licht der Welt erblickte, befand ich mich mit meiner Mama
und meinen Geschwistern in einem sehr engen Raum. Es war sehr dunkel. Der Boden
war kalt und überall lag unser Kot. Das war eklig und machte meine Haut ganz
wund. Die Haut meiner Mama war auch wund. Sie lag nur da und ließ uns trinken,
sie meinte, sie hätte das Laufen verlernt und es würde ihr wehtun, wenn sie
versuchte aufzustehen. Ich habe keinen Namen, nur eine Nummer, die auf einer Marke an meinem
Ohr steht. Kurz nach meiner Geburt wurde ich meiner Mama weggenommen, obwohl ich
noch viel zu klein war.
"Wie sollte ich ohne sie zurecht kommen?"
Sie haben mir meinen Ringelschwanz abgeschnitten und meine Eckzähne
ausgerissen. Dann kam ich in einen Käfig, in dem ich mich weder drehen noch
legen konnte. Aus Langeweile fing ich an, auf den Eisenstangen meines Käfigs zu
kauen. Irgendwann fingen meine Geschwister und ich an, uns in Ohren und Flanken
zu beißen.
Einmal wurde ich so gebissen, dass ich mich kaum noch bewegen konnte
und auf den Vorderbeinen robben musste. Nur gefüttert wurden wir ständig, so
dass wir immer dicker wurden. Schließlich wurden wir auf Lastwagen geladen, auf
denen es so eng war, dass wir übereinander fielen. Einige von uns überlebten die
lange Fahrt nicht. Als wir ankamen, hatten wir große Angst. Wir wurden in ein
großes Haus getrieben, in dem einige Männer auf uns warteten.
Mein Herz pochte wie wild....
Dann weiß ich nichts mehr. Irgendwann hörte auch der Schmerz auf. Damit wir nicht vor Angst starben, gab man uns mehrere Elektroschocks aufs
Gehirn.
Nun liege ich also auf deinem Teller und du kennst
die Geschichte.
Guten Appetit!!!
Von Jacok Sorge und Daniel Urban Klasse 8.2.II,
Clay-Oberschule, Neukölln
Sehen Sie sich nicht nur das Fleisch auf Ihrem Teller an, sondern überlegen Sie sich was dahinter steckt! Fleischesser schauen bei solchen Bildern weg, weil sie sich sagen, so etwas schaue ich mir nicht an. Wenn man sich diese Horrorszenarien der Tiere nicht einmal ansehen kann, wie kann man es dann zwischen den Zähnen zerkauen?? 
(Quelle: Vegetarismus)
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